DIE TRÜGERISCHE KOMFORTZONE

„Die Regeln und Werte, die wir als Kinder gelernt und übernommen haben, sind uns selbstverständlich und geben uns Sicherheit, solange wir sie nicht infrage stellen. Es ist eine Art Komfortzone entstanden, in der wir uns gemütlich eingerichtet haben. Funktioniert das Leben in Ihrer Komfortzone, kommen Sie nur selten auf die Idee, etwas zu verändern. Es gibt im Grunde nur zwei Situationen, die Anlass dazu geben, uns aus dieser Zone heraus zubewegen: verlockende Herausforderungen oder Krisen. Oft kommen die Anstöße, uns zu verändern, von außen. Manchmal entstehen sie aber auch innen – aus unserem Unterbewussten heraus.“
Wann wir die Komfortzone verlassen?
Ganz besonders groß ist die Bereitschaft, die Komfortzone zu verlassen, wenn man sich verliebt hat oder einen neuen Lebensabschnitt einläuten will: Weil man heiratet, ein Kind bekommt, ins erste Eigenheim einzieht oder einen neuen Job angenommen hat. Derart verlockende Herausforderungen nimmt man gerne an, auch wenn sie uns vielleicht zunächst verunsichern – weil wir manchmal ein wenig Angst vor der eigenen Courage haben. Diese Ereignisse begeistern, lassen uns über uns selbst hinauswachsen und geben viel Kraft. Allein der Gedanke daran vermittelt einem das Gefühl zu wachsen und es einfach mit allem aufnehmen zu können. Wir sind neugierig auf das, was kommen wird, und wir sind sicher, nur gewinnen zu können, sei es auf der Gefühlsebene an Ansehen oder wirtschaftlich.
Ein ganz anderes Motiv, die Komfortzone zu verlassen, ist die Krise. Manche Menschen kommen tatsächlich erst in Bewegung, wenn es gar nicht mehr anders geht – das liegt auch am inneren Programm. Vielleicht kennen Sie solche Situationen: Sie haben längst bemerkt, dass eine Entscheidung im Job oder in der Beziehungen fällig ist, aber Sie haben nicht den Mut, die ersten Schritte zu tun – bis es zur großen Krise kommt. Unsicherheit und Angst lähmen uns hier. Erst aus dem Gefühl der Trauer, der Wut, des Verletzt Seins oder der Peinlichkeit heraus geraten wir in Bewegung. Wünschenswert ist natürlich, die ersten Schritte einzuleiten, bevor diese starken negativen Gefühle von uns Besitz ergreifen… Was ist mit Ihnen?

Ein ganz anderes Motiv, die Komfortzone zu verlassen, ist die Krise.
Paola Molinari –

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